10 Tipps gegen Lebensmittelverschwenung

10 Tipps gegen Lebensmittelverschwenung

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Lebensmittel – ein riesen Thema. Die Supermärkte sind voll mit Tausend verschiedenen Produkten. Manchmal kann man sich gar nicht entscheiden, was man essen will, was man kaufen soll. Wir leben im Überfluss. Die Werbung macht uns auch noch verschiedene Produkte schmackhaft. So passiert es, dass wir oft zu viel kaufen. So viel, dass wir nicht alles verarbeiten oder essen können. Da landen die Lebensmittel schnell im Müll.

Um das zu vermeiden habe ich heute 10 Tipps gegen das Verschwenden von Lebensmitteln.

Viel zu viele Lebensmittel, die produziert werden, landen im Müll. In Deutschland sind es elf Millionen Tonnen pro Jahr! Pro Kopf sind es rund 82 Kilogramm! Ich finde es sehr wichtig respektvoll mit Lebensmitteln umzugehen, man sollte so gut es geht darauf achten, dass die Lebensmittel die man kauft nicht schlecht werden. Auch Supermärkte schmeißen viel weg, was zum Teil noch gut ist!
Folgen der Verschwendung:
Da viele Lebensmittel importiert werden, hat es weltweite Auswirkungen, wenn wir in Deutschland Lebensmittel wegschmeißen. Es werden Ressourcen vergeudet, für ein Kilo Äpfel sind 700 Liter Wasser nötig, dazu kommen Dünger, Energie und Ackerflächen. Außerdem haben viele Menschen dafür gearbeitet. Die Umwelt wird belastet, 30% der Treibhausgase hängen mit unserer Ernährung zusammen, durch unnötige Erzeugung und den Transport fügen wir der Umwelt Schaden zu. Viele Menschen hungern, je mehr wir verschwenden, desto höher ist die Nachfrage, desto höher die Preise!
Jeder kann etwas dagegen tun:
Oft kaufen wir zu viel und ungeplant, Lagern die Lebensmittel falsch oder Kochen mehr als wir brauchen und verwerten die Reste nicht.
10 Regeln um Abfälle zu reduzieren:

  1.  Einkaufszettel benutzen. Durch einen Einkaufszettel kannst du dich auf das Wesentliche konzentrieren. So ist die Gefahr des unnötigen Einkaufens geringer.
  2.  Zeit nehmen, oftmals verlocken Sonderangebote und Probierstände zum zugreifen, gerade wenn man hungrig oder gehetzt einkauft. Also Zeit nehmen, Preise und Qualität in Ruhe vergleichen, sich nicht stressen oder voll quatschen lassen.
  3.  Packungsgrößen beachten, oftmals gibt es ja nur 500g Packungen, für eine Person ist das vielleicht etwas viel. Dann am besten Bekannte, Verwandte oder Freunde fragen, ob sie teilen wollen. Alternativ in einem Unverpackt-Laden einkaufen. Dort kannst du genau die Menge von deinem gewünschten Produkt kaufen, die du benötigst. Ob es in deiner Stadt einen Unverpackt-Laden gibt, siehst du hier: plastikfreiheit.de
  4. Bewusst auswählen – reflektiere ob du das, was du gerade in der Hand hältst wirklich brauchst oder ob es nur ein Momentwunsch ist. Spüre in dich hinein. Du wirst schnell merken, dass dein Gefühl dir sagt, dass du das eigentlich gar nicht brauchst.
  5. richtig kühlen und auf Hygiene im Kühlschrank achten – kühlt der Kühlschrank richtig? Das macht einen riiiiesen Unterschied. Ich kann selbst aus Erfahrung sagen, dass die frischen Lebensmittel, wie Obst und Gemüse in einem Kühlschrank, der nicht richtig kühlt, viel schneller kaputt gehen. Achtet also auf einen guten Kühlschrank, der richtig schließt und der richtig eingestellt ist. Außerdem ist es ebenfalls sehr wichtig, den Kühlschrank sauber zu halten. So kann Schimmel gar nicht erst entstehen.
  6. Gut Lagern, beispielsweise strömen Äpfel und Tomaten Ethylengas aus, das andere Obst und Gemüsesorten schneller reifen lässt, daher separat Lagern.
  7. Haltbarkeit beachten, allerdings ist das Mindesthaltbarkeitsdatum kein Wegwerfdatum, meistens sind die Lebensmittel durchaus noch genießbar, einfach probieren, wenn es gut schmeckt und riecht, wird es noch gut sein! Also kein Grund für die Mülltonne.
  8. regelmäßig Kontrollieren, oftmals können Schädlinge wie Lebensmittelmotten Vorräte vernichten, bei Befall hilft nur noch die Entsorgung. Obst und Gemüse kontrollieren, wenn nur eine Stelle schimmlig ist, kann man sie wegschneiden und den Rest noch essen. Um Lebensmittelmotten vorzubeugen, die gekauften Lebensmittel, gerade Trockenware, wie Haferflocken, Cornflakes, Trockenfrüchte, Reis etc. in Bügelgläser umfüllen. Diese Gläser sind dicht mit einem Gummi verschlossen. Da können die Motten nicht hinein. Kontrolliert aber die Lebensmittel nach dem Kauf. Den oftmals ist es so, dass man die Motten mit kauft. Wenn man das nun ins Glas umfüllt, bleiben die Eier dort drinnen. Also alles gut checken. Außerdem kann man seine Schränke oder Regale mit verschiedenen ätherischen Ölen putzen. Also einfach ein paar Tropfen zum Beispiel von Lavendel, Nelke, Pfefferminze, Zedernholz, Patchuli oder Thuja ins Putzwasser geben und das mit die Schränke auswischen. Es gibt auch extra Duftmischungen aus verschiedenen ätherischen Ölen zu kaufen.
  9. Reste weiter verwerten, am nächsten Tag nochmal aufwärmen oder Reste einfrieren. Gekochtes, das man am nächsten Tag noch essen möchte, am besten im Kühlschrank aufbewahren, vor allem, wenn es draußen sehr heiß ist. Außerdem kann man mit zwei, drei neuen Zutaten eine leckere neue Mahlzeit zaubern.
  10. Wenn man essen geht, die Reste einpacken lassen und später aufessen. Oder einfach nicht zu viel bestellen. Manchmal sind die Augen großer als der Magen und in der Speisekarte klingt alles so verführerisch. Hast du dir zu viel bestellt und schaffst es nicht, dann frag doch einfach die Kellnerin oder den Kellner, ob es die Möglichkeit gibt, dass man dir die Reste einpackt. Ich habe schon sehr viel in der Gastronomie gearbeitet, was da alles im Müll landet, das ist echt schade.

Das waren meine 10 Tipps, um das Wegschmeißen von Lebensmitteln zu vermeiden. Hast du noch tolle Tipps? Dann schreib sie doch einfach in die Kommentare 🙂

(Die Infos habe ich aus einer Broschüre, www.bmelv.de)

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